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Artikel vom 17.10.2013

Theater Basel

Der neue Basler Theaterdirektor kommt aus Wien

Andreas Beck wird die Nachfolge von Georges Delnon anstreten

Von Redaktion



Von Wien von Basel: Der «Neue» Andreas Beck. Foto zVg.


Der Verwaltungsrat der Theatergenossenschaft Basel und seine Findungskommission haben an einer Pressekonferenz am Donnerstag, 17. Oktober 2013, ihre Wahl bekannt gegeben, die einstimmig ausfiel: Beim neuen Intendanten handelt es sich um Andreas Beck (48), langjähriger Direktor und Geschäftsführer des Schauspielhauses Wien. Er tritt sein Amt im Theater Basel ab Spielzeit 2015/2016 an.

Der Verwaltungsrat und seine Findungskommission Rudolf Grüninger (Vorsitz), Samuel T. Holzach, Catherine Alioth, die Kulturbeauftragten Philippe Bischof (BS) und Niggi Ullrich (BL) sowie die Experten Serge Dorny (Dirécteur général Oper Lyon und designierter Intendant der Semper Oper Dresden), Ute Hafenburg (Direktorin Theater Chur), Joachim Lux (Intendant Thalia Theater Hamburg) wie auch der Regierungsrat Basel-Stadt sind der festen Überzeugung, dass Andreas Beck sämtliche Voraussetzungen mitbringt, um als neuer Intendant ab 2015/16 das Theater Basel erfolgreich zu leiten.

Zentrale Themen bei der Suche der neuen Künstlerischen Direktion waren für den Verwaltungsrat und seine Findungskommission vor allem die Weiterführung der drei Sparten Ballet, Oper und Schauspiel, womit aber auch der Anspruch an den neuen Intendanten verbunden ist, die internationale Bedeutung aller drei Sparten zu behaupten.

Man sei überzeugt, dass Andreas Beck als langjähriger Dramaturg an grossen Theatern und wichtiger Förderer zahlreicher zeitgenössischer Theaterautoren dafür am besten geeignet ist, zumal er «auf erfrischende Weise in spartenverbindenden und zukunftsweisenden Strukturen denkt, ohne dabei den Respekt vor den einzelnen Sparten vermissen zu lassen».

Neben seinen hochqualifizierten Kenntnissen im Schauspielbereich sei Beck auch ein ausgewiesener Kenner der Opernlandschaft und des zeitgenössischen Tanzes. Der Theaterwissenschafter überzeugte die Findungskommission durch inhaltlich faszinierende, zugleich realistische Modellvorstellungen für das Theater Basel als wichtigstes Dreispartenhaus Europas. So attestiert ihm die Findungkommission, dass er gerade darum von Basel gewählt wurde, weil er am Schauspielhaus Wien seit Jahren unter Beweis stelle, dass er künstlerische Vision und betriebliche Führung in erfolgreicher Weise verbinden könne.

Von Redaktion



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