Nachricht vom 05.05.2008- 12:16

2007 Besucherrekord im Basler Zolli

Zoo Basel weiterhin auf Spenden angewiesen

BASEL. zoo.- Mit über 1,6 Millionen Gästen verzeichnete der Zoo Basel im Jahr 2007 einen Besucherrekord. Da er nur zwei Drittel seines Betriebsaufwandes durch eigene Mittel decken kann, ist er trotzdem immer noch auf Spenden angewiesen. Auch in den nächsten Jahren wird der Zolli dank neuen Anlagen noch attraktiver werden. Spenderinnen und Spender tragen entscheidend zum Betrieb und zur Entwicklung des Zoos bei.

Auch im Jahr 2007 durfte der Zoo Basel mit über 1,6 Millionen Eintritten einen Besucherrekord verzeichnen und zählt somit bis über die Landesgrenzen hinaus zu einem der beliebtesten Ausflugsziele. Neben den günstigen Wetterbedingungen zeigten auch die Bemühungen in der Öffentlichkeitsarbeit ihre Wirkung. Mit frechen Plakatkampagnen und frischen Werbeauftritten machte der Zolli im Jahr 2007 auf sich aufmerksam. Publikumsmagnete waren die fünf Gepardenkinder auf der Etoschaanlage.

Der Zoo Basel kann mit betriebseigenen Aktivitäten nur rund zwei Drittel des gesamten Aufwandes bestreiten. Deshalb sind jedes Jahr Spenden, Stiftungsbeiträge und Subventionen von zirka fünf Millionen Franken (rund 3,066 Mio €uro) notwendig. Sein Engagement im Natur- und Artenschutz, Angebote für Schüler und Studierende und der Bau neuer Anlagen sind nur gewährleistet, weil der Zoo Basel von Privaten, Stiftungen, der öffentlichen Hand, dem Gewerbe und dem Freundeverein materiell und ideell mitgetragen wird.

Der Verkauf von Billetten und Abonnementen erreichte im Jahr 2007 zusammen mit dem Erlös aus dem Restaurantbetrieb, dem Zooladen und den übrigen Erträgen einen Betriebsertrag von rund 9,5 Mio. CHF (5,52 Mio. €uro), während der Betriebsaufwand Kosten von 15,07 Mio. CHF (9.231 Mio. €uro) verursachte. Für zukünftige Gehege wurden 1‘688‘000 CHF in zweckbestimmte Fonds eingelegt. Der Umbau der Cafeteria nach über 40 Jahren und die Erweiterung des Zooladens führten zu ausserordentlichen Abschreibungen in Höhe von 651‘000 CHF. Die Differenz zum Betriebsertrag konnte mit den freien und zweckbestimmten Zuwendungen von rund 5‘172‘000 CHF, Subventionen und Beiträgen der Gemeinden von 1‘318‘000 CHF, dem Finanzertrag von netto 1‘227‘000 CHF und dem Liegenschaftsertrag von 510‘000 CHF finanziert werden. Der Jahresgewinn erreichte knapp 100‘000 CHF.

In den nächsten Jahren werden mit der Schaffung einer neuen Menschenaffen-Aussenanlage, dem Neubau der Elefantenanlage und mehreren Kleinprojekten hohe Investitionskosten anfallen. Die Zuwendungen des vergangenen Jahres und der erneute Besucherrekord machen zuversichtlich, dass die anstehenden Projekte möglichst zügig realisiert werden können und der Zolli für die Besucherinnen und Besucher noch attraktiver wird.





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