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Irakische Delegation zu Besuch bei der Regio Basiliensis
BASEL. rebas.- Eine 30-köpfige Delegation aus dem Irak mit Politikern, hochrangigen Behördenvertretern, Universitäts-Professoren und Vertretern der Zivilgesellschaft hat heute die REGIO BASILIENSIS besucht, um sich vor Ort über Föderalismus und grenzüberschreitende Zusammenarbeit informieren zu lassen. Der Besuch in Basel bildete den Abschluss einer mehrtägigen Studienreise durch die Schweiz, bei der Informationen zu Aufbau und Funktionsweise des schweizerischen politischen Systems sowie der Austausch mit Schweizer Politikern und Behördenvertretern im Vordergrund standen. Diese Studienreise wurde durch das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in Bern sowie das Institut für Föderalismus der Universität Freiburg organisiert.
Die irakische Delegation, welche Shiiten, Sunniten, Kurden und Vertreter weiterer ethnische Minderheiten umfasste, interessierte sich vor allem für die trinationalen Kooperationsstrukturen am Oberrhein, deren rechtliche Basis sowie das Zusammenspiel von Zentralstaat und regionalen Einheiten in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Darüber hinaus stiessen grenzüberschreitende Projekte wie der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg, die Life Sciences Kooperation „BioValley“, die trinationalen Studiengänge der Fachhochschulen und Universitäten sowie die Bürgerberatungsstelle INFOBEST Palmrain auf reges Interesse. In der anschliessenden Diskussion zeigte sich für die Teilnehmer, dass Föderalismus und Dezentralisierung wichtige Katalysatoren bei der Etablierung von fruchtbaren grenzüberschreitenden Kontakten sind.
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