Im Fokus der Autoren - Ottokars Cinétips

Artikel vom 18.05.2008

Ottokars Cinétips

Geisterkinder aus der Vergangenheit

Der spanische Horrorfilm «El orfanato» (Das Waisenhaus) wartet auf mit gut plazierten Schockmomenten und einer leidensfähigen Hauptdarstellerin

Von Ottokar Schnepf



Die Hauptdarstellerin Belen Ruada zeigt enormes Durchhaltevermögen und hilft mit diesen Film zum speziellen Erlebnis zu machen.


«El orfanato» ist kein gewöhnlicher, mit übernatürlichen Elementen ausgeschmückter Thriller, sondern besitzt die Intensität und den Überraschungsmoment, um den Zuschauer voll und ganz in den Bann zu ziehen, ihn zu schockieren und zu bewegen.

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Artikel vom 05.05.2008

Ottokars Cinétips

Jenseits jeder Moral

Die Brüder Andy und Hank sammeln die Trümmer ihrer Existenz ein - in einem grandios spannenden Kriminalfilm....

Von Ottokar Schnepf



...mit hervorragenden Schauspielern wie Philip Seymour Hoffman und Ethan Hawke.


Sidney Lumet, der vor fünfzig Jahren mit seinem Erstling «Twelve Angry Men» («Die zwölf Geschworenen») Weltruhm erlangte und danach mit bis jetzt 50 Filmen wie «Dog Day Afternoon», «Network», «The Pawnbroker» weiterhin Filme sowohl für ein grosses wie für ein aufmerksames und kluges Publikum drehte, wartet jetzt als 83-Jähriger mit einem neuen Film auf.

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Artikel vom 01.05.2008

Ottokars Cinétips

Liebe nach Fahrplan

Der Aufschwung der ostasiatischen Kinematografien hat das Kino der letzten zwanzig Jahre vermutlich am stärksten geprägt: Seit Ende der Achtziger Jahre bis heute sind Hauptpreise fürs chinesische Kino bei Filmfestivals an der Tagesordnung

Von Ottokar Schnepf



Bilder wie arrangierte Stilleben machen diesen Film zu einem Seherlebnis der besonderen Art.


Zwei Regisseure, Zhang Yimou und Wong Kar-Wai, sind mit dieser Blüte untrennbar verbunden. Ihnen verdanken wir Filme wie «Rotes Kornfeld», «Heimweg», «Leben» (und Stars wie Gong Li) sowie «Chungking Express», «Ashes of Time», «In the Mood for Love». Und obwohl Wong Kar-Wai bereits einen Hollywood-Schinken drehte: «My Blueberry Nights», wird er mit seinen chinesischen Filmen identifiziert.

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Artikel vom 30.03.2008

Ottokars Cinétips

Kleines internes Jubiläum

«So ist das Leben!»

Mit diesem Beitrag unseres Filmjournalisten Ottokar Schnepf publiziert webjournal.ch den 1000. (eintausendsten) unikaten Artikel seit dem Onlinestart am 8. Dezember 2003

Von Ottokar Schnepf



Fünfzig verwirrende Szenen ergeben ein Kinoerlebnis der besonderen Art: Die Dicke unter der Tür ist nicht etwa die lärmgeplagte Nachbarin, sondern die nicht minder saure Ehehälfte des Susaphonisten.


Zwischen schwarzhumoriger Komödie und existentiellem Drama erzählt «You The Living» des Schweden Roy Andersson von den täglichen Absurditäten des menschlichen Lebens: Was für ein grossartiger Film, notabene ein Meisterwerk!

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Artikel vom 16.03.2008

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Verrat und Verrohung

Im Film «In the Valley of Elah» von Oskar-Preisträger Paul Haggis spiegeln sich seelische Abründe, die von der Bush-Administration durch den Irak-Krieg aufgerissen worden sind

Von Ottokar Schnepf



Tommy Lee Jones: verzweifelt und einsam


Der junge Soldat Mike Deerfield wird nach seiner Rückkehr aus dem Iran vermisst. Weil sich Armee und Polizei nicht um den Vermissten scheren, macht sich der Vater selbst auf die Suche - und blickt bei seinen Ermittlungen in einen Abgrund von Lügen und Verrat.

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Artikel vom 11.03.2008

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Phantome aus dem Pleistozän

Götter und Geister beherrschen die Welt, Mammuts lassen die Erde erbeben, Steinzeit-Jäger kämpfen gegen Säbelzahn-Tiger und andere prähistorische Raubtiere - in Roland Emmerichs «10 000 BC»

Von Ottokar Schnepf



Als das Mammut röhrte waren die Neandertaler bereits ausgestorben und Urmensch Ötzi noch nicht geboren.


1967 bezirzte sexy Raquel Welch im Pelz-Bikini die Jäger auf der Leinwand genau so wie die Zuschauer im Kinosaal. Der Kolossalfilm «Eine Million Jahre vor unserer Zeit» war ein Remake vom 1940 entstandenen «One Million B.C.» mit Carole Landys und Victor Mature in den Hauptrollen. Jetzt feiert diese lange scheintote Filmgattung mit «10 000 B.C.» fröhliche Auferstehung in einem Mammut-Blockbuster, der noch einmal die ganze Menschheitsfamilie vors wärmende Lagerfeuer auf der Kinoleinwand ziehen will.

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Artikel vom 02.03.2008

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«Mr. President, We Have a Problem!»

Just als er die Führer der Welt in Sachen «War Against Terror» unter einen Hut gebracht hat, wird auf den amerikanischen Präsidenten ein Attentat verübt

Von Ottokar Schnepf



Dennis Quaid als Secret Service Agent Barnes hält Ausschau nach Terroristen.


Mit «Rashomon» hat Akira Kurosawa bereits 1950 den ultimativen Beitrag, der mittlerweile auch Stammgast diverser filmischer Kanons geworden ist, zum Thema Wahrheitsfindung und subjektiver Wahrnehmung gestaltet. Ein wahrlich grosses Vorbild also, an das sich Pete Travis mit «Vantage Point» heranwagt.

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Artikel vom 26.02.2008

Ottokars Cinétips

Flucht in die Erinnerung

Es hätte mit dem Teufel zugehen müssen, wenn sie nicht den einen oder anderen Oscar bekommen hätten. Nun haben die Coen-Brüder gleich deren vier abgeholt

Von Ottokar Schnepf



Llewelyn Moss: Gesucht von der Polizei und gejagt von einem Killer.


Die beiden Coens haben sich mit ihrem Wüstenkrimi selbst übertroffen und so ganz nebenbei einen psychopathischen Killer erfunden, der in die Kinogeschichte eingehen wird.

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Artikel vom 14.02.2008

Ottokars Cinétips

Leckerbissen für echte Kino-Liebhaber

Ausnahme-Schauspieler Daniel Day-Lewis und Regie-Genie Paul Thomas Anderson - zwei verdiente Oscar-Aspiranten

Von Ottokar Schnepf



Daniel Day-Lewis schützt seinen Pflegesohn vor den Öl-Fontänen.


Zwei Namen, die für anspruchsvolles Kino stehen, treffen jetzt zum ersten Mal aufeinander: Regisseur Paul Thomas Anderson und Schauspieler Daniel Day-Lewis. Anderson hat als 27-jähriger vor zehn Jahren mit «Boogie Nights» seinen ersten Spielfilm geliefert und galt von da an als Wunderkind. Immerhin holte er sich den Goldenen Bären an den Filmfestspielen von Berlin 1999 mit «Magnolia». Ebenfalls eine Klasse für sich ist der Oscar-Preisträger Daniel Day-Lewis, der jetzt in der zentralen Figur von Andersons «There Will Be Blood» brilliert.

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Artikel vom 09.02.2008

Ottokars Cinétips

Dubiose politische Implikationen

Drehbuchautor Aaron Sorkin («The west Wing»), Regisseur Mike Nichols («The Graduate», «Catch 22») und Hauptdarsteller und Produzent Tom Hanks haben eine Hollywood-Komödie gedreht, die eine Politsatire sein sollte

Von Ottokar Schnepf



Die Milliardärin und der Kongressabgeordnete: Julia Roberts und Tom Hanks.


500 Milionen Dollar für die Bewaffnung der afghanischen Mudschaheddin im Kampf gegen die sowjetische Besatzung in den 1980er Jahren. Interessantes Thema für eine politische Komödie, die bei aller Ironie nie wirklich zur Satire wird.

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