Im Fokus der Autoren - J.-P. Lienhards Lupe

Artikel vom 25.11.2010

J.-P. Lienhards Lupe

Ein Wörtlein auch zu Moritz Suter…

Noch ist nicht ganz sicher, ob man beim Thema BaZ zur Tagesordnung übergehen sollte

Von Jürg-Peter Lienhard

Moritz Suter tat genau das, was ein Anführer tun muss, aber was Manager nicht in «Sankt Gallen» lernen tun: Er schüttelte jedem der rund 100 Redaktoren, Journalisten, Reportern, Photographen und Layoutern die Hand, als er am Mittwoch, 24. November 2010, als neuer Boss im vergelsterten Laden am Aeschenplatz eintraf, um der Redaktion zu bestätigen, dass er die Basler Zeitung mit Haut und Haaren, also mit den Bankschulden von 100 Millionen gekauft hatte. Die Meldung in den Medien war von einem spürbaren Aufatmen bei den tonangebenden Baslern und den aufmüpfigen BaZ-Lesern begleitet. Aber schauen wir genauer hin!

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Artikel vom 17.11.2010

J.-P. Lienhards Lupe

Mit «Leserbriefe an webjournal.ch»

Ein Wörtlein zu Blocher und SVP

Am 28. November 2010 geht es nicht um «Ausschaffung», sondern vor allem um die SVP generell in die Schranken zu weisen

Von Jürg-Peter Lienhard



Rattenfänger Blocher - nicht von Hameln, sondern von Helvetien.


Der Wirbel, den die Meldung der «NZZ am Sonntag» vom 14. November 2010 von Blochers angeblicher Machtübernahme bei der Basler Zeitung (BaZ) ausgelöst hat, sollte vor allem in Zusammenhang mit den Versuchen der SVP gesehen werden, «dringende» Probleme populistisch auszuschlachten. Allein mit dem Zweck, Stimmen zu fangen. Vielleicht geht nun dem einen oder anderen Protestwähler ein Lichtlein auf…

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Artikel vom 08.11.2010

J.-P. Lienhards Lupe

Basler Theaterpublikum badete im Fettnäpfchen

Wie kommt das Gift in die Seelen selbst der Gebildeten?

Von Jürg-Peter Lienhard



Es war ja «nur» Theater: Wie, wenn es ernst gelte? Foto J.-P. Lienhard, Basel © 2010


Zuerst die reinen Fakten: Am Schauspielhaus-Fest vom 30. Oktober 2010 zu Beginn der Saison 2010/2011 hat das Theater Basel auf der Experimentierbühne am Klosterberg 6 die zweite Polit-Serie mit dem Titel «Geschossen wird auf Zehn!» aufgenommen. Dabei geschah Unmenschliches!

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Artikel vom 21.09.2010

J.-P. Lienhards Lupe

Mit Leserbriefe

Auf-Schneidereien

Etwas Besserwisserei für Lesefreudige und Hellhörige

Von Jürg-Peter Lienhard

Wer wenig oder nichts zu sagen hat, zumal nichts, was seinen eigenen Anstrengungen zum Denken entsprungen ist, verschleiert solchen Mangel gerne mit Füllwörtern oder gibt seiner mangelnden sprachlichen Kompetenz den gegenteiligen Anschein, indem er mit mehr oder weniger Glück oder auch wider jegliche Ästhetik Fremdwörter oder fremd wirkende Wörter sowie Anglizismen in seinen faulen Vortrag mischt: Der Bundesrats-Anwärter 2010 von der FDP, Johann Schneider, beispielsweise antwortete am Radio auf die Frage, warum in seiner Bude keine Frauen in den Leitungsgremien einsitzen, dass «der Search» es noch nicht gebracht habe…

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Artikel vom 03.05.2010

J.-P. Lienhards Lupe

«Ätt» heisst ad und ist Lateinisch…

Etwas Besserwisserei für Unwissende…

Von Jürg-Peter Lienhard



Was ist eine Präpostion? Und was eine Deleatur? Oder eine Ligatur?… Kleine Begriffskunde um den unbedachten Affenschwanz @

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Artikel vom 19.12.2009

J.-P. Lienhards Lupe

Dezembersyndrom-Glosse

Wem gehört das Oil?

Die Frage ist ziemlich einfach zu beantworten: Weder Gaddhafi noch den Saudis, sondern niemandem - also allen!

Von Jürg-Peter Lienhard



Nein, nein, das ist nicht Victor Giacobbo, sondern Oberst Muammar al Gaddhafi himself, während eines Interviews mit dem Schweizer TV, worin er sich für seinen Oil-Diebstahl bei der Weltgemeinde entschuldigte. Foto SF DRS


Wem gehört das Oil? Die Antwort auf diese global interessierende Frage ist keine ethische, sondern eine knifflige: Wem gehört die Welt, wem der Erdball? Haben Sie sich diese Frage meines intelligenten Grossneffens auch schon mal gestellt. Oder sind Sie weniger intelligent, als der Siebenjährige? Oder ist mein Orlando Oliver schon mit sieben Jahren ein Eigentumsneurotiker, der alles in seiner Reichweite als Besitz ansieht, noch bevor er sich Immaterielles wie Wissen und Bildung erarbeitet hat? Ich versuche mal die Frage weiterzudenken.

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Artikel vom 07.12.2009

J.-P. Lienhards Lupe

Noch mehr Leserbriefe!

Das dümmste Werbung…

Haut der Firma Saturn aufs Maul!

Von Jürg-Peter Lienhard



Kapitalistische Defäkation in Versalien: Verhunzung der Weihnachtsbotschaft durch die Firma Saturn in Inseratenbeilagen in Basler Zeitungen am Montag, 7. Dezember 2009.


Nein, gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. Nicht mal der Herrgott bekam sie in Griff. Doch dumm und frech - dagegen muss man sich mit allen Mitteln wehren, auch wenn es ein Kampf gegen eine Grossmacht ist: Ein Kampf gegen einen Inserenten von mehrfarbigen Werbebeilangen in den Basler Zeitungen!

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Artikel vom 18.10.2009

J.-P. Lienhards Lupe

Mit Antwort von Bundesrätin Widmer

Unerbittliche unchristliche Prinzipienreiterei

Das Schweizer Strafrecht kennt zwei Rechtswohltaten, die von aufgeklärten Gesetzesautoren schon im 19. Jahrhundert formuliert worden waren

Von Jürg-Peter Lienhard



Bundespräsdient Leon Schlumpf, der Vater von Bundesrätin Widmer-Schlumpf, tat 1984 genau das, was seine Tochter im Falle Polanskis «Gleichbehandlung» nennt: Er schüttelte einem gesuchten Wirtschaftskriminellen offenherzig lachend die Hand - statt ihn nach Frankreich auszuliefern! Dabei ging es bei dem Kriminellen hier um Millionen-Unterschlagung, die Tausenden von Arbeitern die Stelle und die Existenz kostete - manchen sogar das Leben! Archiv J.-P. Lienhard, Basel © 2009


Wenn jemand Jurisprudenz studiert, sogar mit einem Hochschuldiplom abschliesst, dann muss er zwangsläufig den Begriff «Rechtswohltat» kennengelernt haben. Sonst ist er oder sie ein miserabler Jurist/Juristin. Auch wenn er/sie beispielsweise Frau Widmer heisst und Vorsteherin des eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartments ist.

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Artikel vom 04.05.2009

J.-P. Lienhards Lupe

Rauchverbot - Toleranz?

Unsere Gesellschaft ist eine «ungehorsame» - und das ist absolut recht so, denn wir sind keine Untertanen (mehr) - aber sind wir aufgeklärt?

Von Jürg-Peter Lienhard



Bild ohne Worte. Die Zigaretten hat jemand bei mir vergessen; sie sind 3 Jahre alt. Der Totenschädel ist 623 Jahre alt; er gehörte einem Mann, der aber weder am Rauchen noch an einem Hundebandwurm starb, sondern an einem kräftigen Hieb von einem Morgenstern - wahrscheinlich von einem eidgenössischen… Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2009


Die Anthropologin Lucia Bürli vom Basler Naturhistorischen Museum fand an einem 700 Jahre alten Skelett aus dem Friedhof der Barfüsserkirche (heute das historische Museum der Stadt) einen «wachteleigrossen» Kalkknollen, eine von einem Hundebandwurm erzeugte Zyste. Noch heute können Menschen in unserer Gesellschaft von Bandwürmern befallen werden und darauf an «Auszehrung» erkranken, weil sie einen streunenden Hund besitzen oder Beefsteak Tartar schlemmen. Doch diese Risiken des menschlichen Lebens haben sich heutzutage wesentlich vermindert. Nicht aber jene des Rauchens. Was ein Bandwurm und eine Zigarette gemeinsam haben, können Sie nachfolgenden Überlegungen entnehmen.

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Artikel vom 28.03.2009

J.-P. Lienhards Lupe

MIT LESERBRIEFE

Migros schafft Preisetiketten ab

Aus Konsumentensicht gibt es ein Für und Wider, aus Sicht der Generaldirektion nur ein Wider

Von Jürg-Peter Lienhard



Unter «M-Classic» gelangen bald mit neuer Verpackung sogenannte «klassische» Migros-Produkte in den Verkauf - ohne Preisanschrift, weil sonst bei Preisaufschlägen die alten Verpackungen vernichtet werden müssen - sagt die Migros.


Jetzt werden auch in der Migros die Preise auf den Produkten nicht mehr angeschrieben: Die Migros-Delegierten haben am Samstag, 28. März 2009, mit grossem Mehr (84 Ja, 10 Nein, 7 Enthaltungen) dem entsprechenden Antrag der Verwaltung des Migros Genossenschaft-Bundes zugestimmt. Somit sollen die Preise in den kommenden zwei Jahren nur noch an den Verkaufsregalen angeschrieben sein.

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