Artikel vom 14.07.2006

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Basel - Allgemeines

Süsse Gurkenzeit

Badehilfe durch die Polizei

«Kevin allein zu Hause» - dieses Katastrophen-Szenario aus dem Kino konnte die Baselbieter Hermandad grad im rechten Moment noch verhindern…

Von Redaktion



Da warens wieder alle Neune: dank den Polizeien Baselland, die zu ihrem Leidwesen noch keine Badehosen-Uniform bewilligt erhielten - by dämm Wätter!



BIRSFELDEN (BL).- Dies sind die «tierischen» Fakten aus dem Communiqué der Kantonspoliezi Baselland vom Freitag, 14. Juli 2006. Danach waren zwischen 11.15 und 12 Uhr je zwei Mitarbeiter der Polizei Basel-Landschaft sowie der Gemeindepolizei Birsfelden in eine höchst heikle Aktion verwickelt worden, die echt viel Fingerspitzengefühl erforderte!

Das liest sich im Communiqué so: «Eine Drittperson hatte gemeldet, dass beim Schulhaus Kirchmatt eine Entenmutter mit ihrem Nachwuchs Hilfe benötigt. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich die Entenmutter, welche regelmässig im Gebiet des dortigen Schulhauses in einem Teichbrunnen sesshaft ist, zu einem Familienausflug in den Rhein entschlossen hatte - inklusive eines Fussmarsches über 400 Meter und über diverse Strassen.

Eines der kleinen Entlein konnte nicht aus eigener Kraft aus dem Teichbrunnen steigen. Die Entenmutter hatte dies aber offensichtlich nicht bemekrt und sich - zusammen mit den anderen acht Sprösslingen - bereits auf den nicht ganz ungefährlichen Weg durchs Wohnquartier an den Rhein gemacht.

Beim Schulhaus Kirchmatt reagierte der Gemeindepolizist am schnellsten. Er stand kurzerhand in den Teichbrunnen, holte das Entlein heraus und der Polizeitross machte sich rennend auf den Weg in Richtung Rhein, wo die Mutter nach einer kurzen Suche gefunden werden konnte. Sie befand sich mit den acht anderen «Kids» bereits beim Bade im Rhein, unterhalb des Kraftwerks Birsfelden BL.

Die Entenmutter nahm das fehlende Familienmitglied scheinbar ohne sichtliche Regung in Empfang, verweigerte in der Folge gegenüber der Polizei jegliche Auskunft und genoss das kühle Nass - etwas, was sich die Polizistin und die drei Polizisten in diesem Moment auch hätten vorstellen können.»

Von Redaktion


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