Artikel vom 19.01.2006

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Basel - Allgemeines

Marsch-Übung im Zolli

Thomas Jermann, Kurator des Basler Zoologischen Gartens, ist eine Foto gelungen, die der Zolli zum «Bild des Monats» erkoren hat

Von Redaktion



Noch ist öffentlich Trommeln in Basel verboten, doch die Basler Pinguine im Zolli üben bereits die Marsch-Formationen für den «Cortège» an der kommenden Basler Fasnacht. Foto: Thomas Jermann, Zoo Basel © 2006



Die Basler Fasnacht steht vor der Tür: Am 6. März 2006 ist «Morgeschtraich», und bereits ist die «halbe Welt» (in Basel) mit den beinahe unübersichtlich gewordenen zivilen Vorfasnachts-Aktivitäten beschäftigt. Nur Trommeln und Pfeifen in der Öffentlichkeit ist noch verboten. Aber es wird nur noch einen Monat dauern, bis dann auch die «Marschübungen» in den umliegenden Parks und Wäldchen Basels von den Cliquen und Gruppen «bewaffnet» abgehalten werden können. Darum müssen die «Marschübungen» im Basler Zolli von den Pinguinen, die eben auch Basler sind, noch ohne Instrumente auskommen.

Thomas Jermann hat den täglichen Auslauf der Basler Pinguine just in dem Augenblick festgehalten, als die «Befrackten» in exakt ausgerichteter Dreierkolonne zum (noch) gefrorenen Aussenteich ihres Kühlschrank-Geheges «antrabten». Wie man auf der Foto sieht, ist das stets ein attraktives Ereignis für die grossen und kleinen Zolli-Besucher.

Und es macht noch etwas deutlich: Der Winter-Zolli ist eben auch im Winter ein Erlebnis, zumal schon jetzt viele Tierarten «balzen» und «schnalzen» - also ein aktives Werben für «Frühlings-Wonnen» an den Tag legen: Viele Geburten sind dann Anfang Sommer zu erwarten.

Und: haben Sie gewusst, dass es im Basler Zolli winters besonders warm ist? Wie? Ja, denn im Zolli gibt es zahlreiche Gebäude, die geheizt sind und wo man in wohliger Wärme die verschiedensten Tiere beobachten kann: Das sensationelle Vivarium mit seinen Riesen-Aquarien und -Terrarien. Oder das Etoscha-Haus, wo man afrikanische Savanne erleben und vieles Interessantes auch auf Video und anderen Medien anschauen kann, ohne dass einem die Ohren erkalten. Dann sind auch etliche Ställe warm, wo beispielsweise die Elefanten, Nashörner, Rhinozerosse, Straussen, nicht zu vergessen das höchst lebendige Menschenaffen-Haus usw. - alles Tiere aus den warmen Erdteilen, die allein mit ihrer Ausdünstung die Besucherräume heizen…

Dann ist ja auch der Basler Zolli nicht so weitläufig, wie beispielsweise der Mülhauser Zoo, so dass man zwischen den warmen Gebäuden stets immer einen kleinen Spaziergang in der frischen Luft unternehmen und die teils auch sehr exotischen Bäume und Sträucher mal näher unter das Auge nehmen kann: Im Zolli stehen zwar die Tiere im Vordergrund, aber die Flora und Fauna stammt oft auch aus dem «Süden» - nur muss man da ganz gut hingucken und vielleicht etwas davon wissen wollen…

Von Redaktion


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