Artikel vom 05.01.2005

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Stadtplanung

Gewöhnungsbedürftiges Projekt

Die Stadt-Casino-Gesellschaft hat am 5. Januar 2005 das Neubauprojekt in Basels Zentrum vorgestellt

Von Redaktion



Computeranimiertes Modell des Stadt-Casinos Basel am Barfüsserplatz



BASEL.- Die irakische Stararchitektin Zaha Hadid hat den Wettbewerb für den Neu- und Umbau des Stadt-Casino Basel gewonnen. Läuft alles rund, soll das Hundert-Millionen-Projekt mitten in der Innenstadt 2009 eröffnet werden.

Nach Überzeugung der Jury wird das Siegerprojekt am Barfüsserplatz wesentliche Akzente im Stadtbild Basels setzen und als neuer Anziehungspunkt wirken. Als Musik- und Kulturzentrum soll das neue Stadt-Casino dereinst eine ähnliche Bedeutung erlangen wie das KKL in Luzern oder die Tonhalle in Zürich.

Vom heutigen Stadt-Casino soll nur der für seine hervorragende Akustik weltbekannte Musiksaal von 1876 erhalten bleiben. Als Neubau schlägt Zaha Hadid einen gewissermassen schwebenden Baukörper aus Glas und Stahl vor, der sich auf der Frontseite und entlang des Barfüsserplatzes an den Musiksaal anschmiegt.

Herzstück ist ein neuer Musiksaal

Herzstück des geplanten Neubaus ist ein neuer Musiksaal mit 600 bis 800 Plätzen. Der Saal soll hinter der Bühne ein grosses Fenster zum Barfüsserplatz erhalten. Vorgesehen sind daneben grosszügige, vielseitig einsetzbare Foyers und kommerziell nutzbare Fläche. Die Nutzfläche soll von heute 6200 auf neu rund 10 400 m2 vergrössert werden.

Trägerin des Stadt-Casinos ist die private Casino-Gesellschaft Basel. Sie will 60 Prozent der auf rund 100 Mio. Fr. veranschlagten Gesamtkosten selbst aufbringen. 40 Mio. Fr. sollen durch Spenden aufgebracht werden, die restlichen 20 Mio. Fr. fremdfinanziert.



Zaha Hadid ist 2004 als erste Frau mit dem als «Nobelpreis der Architektur» geltenden Pritzker-Preis ausgezeichnet worden.

Von Redaktion


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