Artikel vom 19.08.2010

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Ottokars Cinétips

Liebe in schwierigen Zeiten

Juan José Campanellas «El secreto de sus Onos» hat den Oscar 2010 als bester ausländischer Film mehr als verdient

Von Ottokar Schnepf



Nach 30 Jahren Hoffen endlich ein Liebespaar: Benjamin Esposito (Ricardo Darin) und Soledad Villamil (Irène Menéndez).


Benjamin Esposito (Ricardo Darin) ist ein müder Mann. Nicht nur, aber teilweise auch, weil er über sechzig Jahre alt ist und eben von seiner Arbeit an einem Strafgericht in Buenos Aires pensioniert wurde.

Er ist es überdrüssig, schweigend den Schmerz einer Liebe zu ertragen, für welche es anscheinend keine Hoffnung gibt. Deshalb entschliesst er sich einen Roman zu schreiben.

Das Thema soll eine Geschichte sein, deren Zeuge er in seiner Zeit als Gerichtsangestellter war: Während der Aufklärung eines Gewaltverbrechens an einer jungen Frau lernt Esposito den Ehemann des Opfers kennen, der seine Frau aus tiefster Seele geliebt hat. Voller Empfindsamkeit für den Schmerz dieses Mannes beschliesst er, ihm bei der Suche nach dem Täter behilflich zu sein.

Das Geschehen niederzuschreiben, entwickelt sich für Esposito zu einem verschlungenen Weg, den er gehen muss, um sein eigenes Leben zu verstehen - und um der Frau entgegenzutreten, die er nach über 30 Jahren immer noch liebt.

Campanella versteht es grandios "El secreto de sus ojos" in Rückblenden und mit unglaublicher Beobachtungsgabe und viel Liebe zum Detail zu erzählen - mit Verweisen auf die politischen Unruhen in Argentinien während der 70er Jahre. Ein düsterer Krimi über einen Mord und eine wunderbare Geschichte über die Macht der Liebe.

Campanella versteht es grandios «El secreto de sus Onos» in Rückblenden und mit unglaublicher Beobachtungsgabe und viel Liebe zum Detail zu erzählen - mit Verweisen auf die politischen Unruhen in Argentinien während der 70er Jahre. Ein düsterer Krimi über einen Mord und eine wunderbare Geschichte über die Macht der Liebe.                                                                                                                                      

Von Ottokar Schnepf


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